NEWS 2021 - AKTUELLES AUS UNSERER KIRCHENGEMEINDE

wb_sunny Distriktgottesdienst im Grünen

Vier Gemeinden (Mühlhausen, Lienzingen, Illingen und Schützingen) feierten zu "Christi Himmelfahrt" einen gemeinsamen Gottesdienst im schönen Gemeindegarten in Schützingen.

Etwa 30 Personen aus den vier Distriktgemeinden kamen bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zum Gottesdienst, den Pfarrerin Sigrid Telian aus Schützingen hielt.

Musikalisch faszinierte wieder der Schützinger Posauenchor, der mit neun Bläser/innen ein buntes Musikrepertoire zu Klang brachte. Darunter waren ein klassisches Menuett von J.S. Bach, ein tolles Zwischenspiel "Air La Grace" von G.P Telemann und ein fetziges Nachspiel von Michael Schütz "Dance with me". Jedes Stück hatte etwas einzigartiges an sich und lud zum Mitswingen ein. Besonders schön war, dass die Gemeinde heute wieder singen durfte. Zwar mit Maske, aber endlich ist es wieder im Freien erlaubt.

Schön, dass wir heute einen solch bunten Gottesdienst im Garten feiern durften. Herzlichen Dank an Alle, die zum Gelingen beigetragen haben.

Die Kirchengemeinde Schützingen wünscht Ihnen und Ihren Familien einen schönen Feiertag!

Bericht: Marius Currle  Datum: 13.05.2021

fitness_center Der Maibaum Steht!

Auch in diesem Jahr konnte unsere traditionelle Maihocketse leider nicht stattfinden. Ein Ersatzprogramm stand dennoch auf der Tagesordnung.

Zwei Mitglieder des Kirchengemeinderats, Daniel Bauer und Wolfgang Currle, ließen es sich nicht nehmen und stellten in nur wenigen Minuten einen kleinen, wunderschön geschmückten Birkenbaum vor dem ehemaligen Schützinger Rathaus auf.

Ein paar Passanten und Schützinger Bürger schauten der "Maibaumaktion" zu und freuten sich, dass es in diesem Jahr wieder einen Maibaum für Schützingen gibt.

Das Maibockbier und die gegrillte Rote gab es leider nicht wie gewohnt. Wir sind aber dennoch optimistisch, dass wir Sie im April 2022 wieder zu einer Maihocketse begrüßen dürfen!

Ihre Kirchengemeinde Schützingen

Bericht: Marius Currle  Datum: 07.05.2021

Impressionen der letzten Maihocketse

Wir haben mal wieder tief in die Foto- und Videokiste gegriffen und ein paar Erinnerungen der letzten Maihocketse gefunden!

Viel Spaß beim Anschauen...

highlight Die Highlights der Osterwoche

Die traurige Passionszeit ist vorbei! Wir feiern die Auferstehung Jesus und sagen:

"Halleluja, Christ ist erstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!"

Die Kirchengemeinde Schützingen freute sich ganz besonders, dass wir in diesem Jahr wieder Präsenzgottesdienste zu Ostern anbieten durften. Beginnend von einem Abendgottesdienst an Gründonnerstag, an dem auch der diesjährige "Kreuzweg der Jugend" in einem Theaterstück live aufgeführt wurde und in der Kar-, und Osterwoche in den Schützinger Weinbergen betrachtet werden kann über eine Karfreitagsandacht in der Ulrichskirche, bei der Christinnen und Christen an den Tod Jesu gedenken bis hin zu einer Auferstehungsfeier mit einem kleinen Posaunenensemble und einem großen Familiengottesdienst am Ostersonntag, der zeigt: "Jesus Christus lebt. Gott erweist seine Macht, die stärker ist als der Tod".

Alle Gottesdienste und Andachten waren besonders einzigartig. Die Kirchenband "One Way" umrahmte den Gründonnerstag und den Ostersonntag mit einem ganz neuen Liederrepertoire. Mit Liedern, wie "Jesus, meine Hoffnung lebt" von Urban Life Worship und "Rescuer" von Rend Collective brachten sie ihre Freude und Dankbarkeit zum Ausdruck.

Zum Karfreitag gab es schöne klassische Klänge, die von einem kleinen Gambenensemble von "Les Violes Stuttgart" gespielt wurden. Das Ensemble war schon im März in Schützingen zu Gast und präsentierte verschiedene Stücke aus der Barock- und Renaissancezeit.

Der Familiengottesdienst am Ostersonntag wurde komplett von Klara Angermaier, die auch schon in der Schützinger Jugendarbeit tätig war, vorbereitet, organisiert und durchgeführt. Vielen Dank, Klara, für die tolle Predigt und die Denkanstösse zum Thema: "Warum feiern wir eigentlich Ostern?"

Die Kirchengemeinde Schützingen wünscht Ihnen und Ihren Familien frohe und gesegnete Ostern! Kommen Sie gut durch die kommende Zeit und bleiben Sie gesund...!

Bericht: Marius Currle  Datum: 05.04.2021

 

"Les Violes" Stuttgart

Am 13.3.2021 konnten wir in Illingen beim Abendgottesdienst und am 14.3.2021 in Schützingen beim Sonntagsgottesdienst der wunderbaren Musik des Gambenensembles „les violes“ lauschen. Unter der Leitung von Helene Godefroy spielten Ewa Staszewska, Brigitte Thönges, Ulrike Steiner, Simone Woll, Hans-Chris Dreßen und Malte Mory auf ihren Gambeninstrumenten, die von der Soprangambe bis zum Großbass reichten.

Dieses meist 6-saitige Instrument, dessen Blütezeit in der Barock- und Renaissancezeit lag, bezaubert durch seinen obertonreichen und silbrigen Klang. Dieser kam in der alten, kleinen Dorfkirche in Schützingen besonders schön zur Geltung.

Die Gesamtkirchengemeinde Illingen-Schützingen bedankt sich herzlich für die musikalische Gestaltung beider Gottesdienste.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Kostprobe aus dem Schützinger Konzert bieten. Das Video ist nur auf unserer Homepage gelistet.

Bericht: Sigrid Telian (abgeändert)  Datum: 14.03.2021

Evangelische in Syrien

Gottesdienst "Reminiszere" in der Cyriakuskirche in Illingen am 28.02.2021 - Bild: Lena Jandl

Am Sonntag Reminiszere denken wir an verfolgte und bedrängte Christinnen und Christen weltweit

Pfarrerin Mathilde Sabbagh arbeitet in der evangelischen Gemeinde in ihrer Heimatstadt Hassakeh in Syrien. Es ist das Land, in dem Apostel Paulus bekehrt wurde und in dem die Selbstbezeichnung „Christen“ entstand. Heute sind die christlichen Gläubigen hier nur eine kleine Minderheit unter Muslimen und immer wieder in ihrer Existenz bedroht. Am Sonntag Reminiszere wollen wir an sie erinnern und für sie beten.

 

Interview mit Pfarrerin Mathilde Sabbagh:

Was bedeutet es für dich, Pfarrerin in Syrien zu sein?

Für mich soll die Gemeinde ein Hoffnungsraum sein. Die Menschen sollen merken, dass es hier gemütlich und zugleich spirituell ist. Sie sollen das Gefühl haben, dass sie in dieser Kirche sie selbst sein können, alle Fragen stellen und mitanpacken können. Ich möchte den Kindern beibringen, dass die Wunder aus der Bibel nicht nur vor 2.000 Jahren stattgefunden haben! Gott ist immer noch bei ihnen und gibt ihnen Essen, Wasser, Kleidung und Bildung. Das ist die Rolle der Kirche! Ja, wir sind sehr klein. Aber Jesus hatte auch nur zwölf Jünger, oder?

Im Moment kann ich kein Licht am Ende des Tunnels sehen. Aber ich weiß, dass die Not ein Ende haben wird. Ich wünsche mir die Kraft, durchzuhalten. Ich will nicht weggehen, aber ich brauche auch Mut, um zu bleiben. Dabei hilft es mir, nicht an meine eigenen Bedürfnisse zu denken, sondern an die der anderen. Die Kirche ist dazu berufen, für die Menschen da zu sein.

Wenn ich wirklich niedergeschlagen bin, denke ich, dass ich auch das Land verlassen sollte. Ich habe zwei kleine Töchter, für deren Zukunft ich sorgen muss. Wenn sie älter sind, werden sie mir vielleicht Vorwürfe machen: Es war deine Berufung zu bleiben, aber nicht unsere! Manchmal ist es wirklich viel. Aber ich fühle mich nicht überwältigt von der Arbeit – nur von der Not der Menschen. Mit meinem Dienst als Pfarrerin bin ich sehr glücklich. Wenn ich eine Idee habe, kann ich sie umsetzen. Die Gemeindeältesten geben mir große Freiheit und helfen mir, wo sie können.

Welche Worte oder Personen aus der Bibel geben dir Kraft?

Das Jesuswort „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“ (Joh 10,10) hängt über meiner Tür. Ich sehe es immer, wenn ich nach Hause komme. Das spricht direkt in unsere Situation hinein: Das Leben ist in Fülle vorhanden und niemand kann es stoppen.

Ich fühle mich dem Apostel Paulus sehr verbunden. Obwohl ich verheiratet bin, würde ich sagen, dass ich ihn liebe! (lacht) Ich kann mich gut in ihn hineinversetzen, wenn er sagt: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.“ (2 Kor 4,8-9). Das Beispiel von Paulus zeigt mir, dass es Menschen gab, die noch Schlimmeres durchmachen mussten als ich. Ich war nicht im Gefängnis und wurde nicht gesteinigt. Die Apostel sind Glaubenshelden für mich. Sie geben mir die Kraft, zu sagen: Ich schaffe das.

Pfarrerin Mathilde Sabbaghs Kinder- und Jugendarbeit schafft einen Hoffnungsort für einige Hunderte Kinder und junge Menschen, die in ihrem Leben nur Krieg kennen. Die Frauenarbeit im GAW unterstützt diese Kinder- und Jugendarbeit mit ihrem Jahresprojekt 2021.

Bericht: Gustav-Adolf-Werk Württemberg (abgeändert)  Datum: 14.03.2021

Die Amphibienschutzaktion 2021

Die Aufbauaktion im Zeitraffer (Dji Mavic Pro 2)

Am vergangenen Samstag haben wieder 12 ehrenamtliche Helfer im Auftrag des Landratsamtes Enzkreis und im Namen der Evangelischen Jugendarbeit Schützingen die Amphibienschutzzäune an der der K4510 zwischen Schützingen und Illingen aufgebaut.

Bei schönstem Frühlingswetter trafen sich die ersten Helfer um 08:00 Uhr um das Material zu laden und die Sammelstrecke vorab vom Laub zu befreien, damit der um 09:00 Uhr eintreffende Aufbautrupp sofort mit dem Stellen der Zäune beginnen konnte. Abgesichert wurde die Aktion durch ein Fahrzeug der Straßenmeisterei Maulbronn, über das wir wieder sehr dankbar waren. Auch herzlichen Dank an alle Autofahren die vorsichtig und mit angepasster Geschwindigkeit unseren Aufbautrupp passiert haben.

Nach dem Aufbau gab es für alle Helfer noch einen leckeren Leberkäsweck und einen Berliner zum Nachtisch, corona-konform separat abgepackt und mit viel Abstand auf dem Parkplatz an den Klosterseen. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch nochmals an Ute Zipko für`s Vorbereiten und Überbringen und herzlichen Dank an Claus Späth und die Metzgerei Krone für die Spende des Leberkäses.

Bericht: Daniel Bauer  21.02.2021

 

"Seid barmherzig, so wie auch euer Vater barmherzig ist"

So lautet die diesjährige Jahreslosung und so war auch das Thema des ersten Präsenzgottesdienstes in Schützingen 2021. Rund 20 Personen folgten der Einladung zum Gottesdienst und den Gedanken von Edith Trampus, die in der heutigen Predigt von Pfarrerin Sigrid Telian genauer interpretiert wurden.

Im Gemälde fällt sofort eine große, rote Figur ins Auge, die einen schwarzen Vorhang beiseite schiebt und der knienden blassen Figur helfen möchte. Wir reden von der Geschichte des barmherzigen Samariters, die wohl bekannteste Geschichte, wenn es um das Thema Barmherzigkeit geht. Diese Erzählung diente auch der Künstlerin Edith Trampus als Inspiration. Der schwarze Vorhang und die dunklen Äste im Bild können so vieles bedeuten. Schmerz, Leid und Krieg sind immer wieder Themen, die uns erschüttern und entzweien. Daher ruft die diesjährige Jahreslosung genau dazu auf. Geht aufeinander zu und seid barmherzig zu euch selbst und eurem nächsten. Das ist auch die Vorstellung, die die bunten Figuren im oberen Teil des Bildes andeuten sollen:

"Seid barmherzig, so wie auch euer Vater barmherzig ist" (Lukas 6,36)

Der Gottesdienst wurde musikalisch mit Klavier und Blockflöte von Andrea und Siegfried Mangold aus Illingen umrahmt. Gesungen werden durfte leider noch nicht, dafür durfte man vielmehr den wunderschönen Klängen lauschen.

Wir danken allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.

Gehen Sie gut in die neue Woche und bleiben Sie gesund!

Bericht: Marius Currle  07.02.2021